EEG-Einspeisevergütung sinkt um ca. 13%

Einspeisevergütung sinkt um ca. 13%

Die vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen in welche Richtung es zum 01.01.2011 mit der Einspeisevergütung laut dem EEG (Erneuerbaren Energie Gesetz) gehen wird.
Es liegen die vorläufigen Zahlen für den Zubau an Photovoltaik-Anlagen in Deutschland bis einschließlich August 2010 vor.

Photovoltaik-Anlagen-Leistung:

Juni

2126

Megawatt

Juli

669

Megawatt

August

360

Megawatt

ingesamt

3156

Megawatt

Im EEG ist genau definiert um wie viel die Einspeisevergütung im Verhältnis zum Zubau sinkt. Die Degression ist laut EEG abhängig vom Zubau der vier Monate Juni bis September 2010, multipliziert mit dem Faktor drei. Wenn auf diese Weise mehr als 6.500 Megawatt Zubau errechnet werden, gilt laut Gesetz der höchstmögliche Degressionssatz von 13 Prozent. Diese ausschlaggebende Quote für den höchsten Degressionssatz ist bereits erreicht (2.167 Megawatt entspricht 6500Megawatt geteilt durch drei). Zum 01.01.2011 wird demnach die Einspeisevergütung um ca. 13% gekürzt.

Es handelt sich bei der Einspeisevergütung um eine Förderung, wird der Förderungszweck entsprechend erreicht, wird diese selbstverständlich gekürzt.

Die Einspeisevergütung wird um ca. 13% gekürzt, d.h. 13% weniger Einnahmen über den EEG-Förderungszeitraum von 20 Jahren. Es geht hier um einen beachtlichen Betrag, den man verliert, wenn man jetzt noch zögert.

Derzeit rechnen sich Photovoltaikanlagen hervorragend und tragen erheblich zur Altersvorsorge bei. Wer sich mit dem Gedanken der Anschaffung trägt, sollte alles daran legen noch dieses Jahr ans Netz angeschlossen zu werden. Bitte berücksichtigen Sie, dass Anmeldung und Anschluss gerne 6 Wochen dauern können.

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