Photovoltaik- od. Solaranlagen - Verschattung

Eine Verschattung kann sich negativ auf Ihren Stromertrag der Photovoltaik- od. Solaranlage auswirken.

Warum ist Verschattung negativ?

Die Verschattung einer einzigen Solarzelle kann sich dramatisch auswirken und zum Ausfall eines kompletten Modulstrings führen. Das wäre der schlimmste mögliche Fall. Jedoch haben die Photovoltaik- od. Solarmodule sogenannte Bypass-Dioden, die einen solchen Fall vermeiden und auch die Aufbringung der Fotovoltaikanlage mit mehreren Strings verhindert einen solchen Ausfall des Stromertrags.

Ist eine Verschattung vorher bekannt durch die üblichen Ursachen wie z.B. Kamine oder Satellitenantennen, dann sollte dies im Modulverlegungsplan berücksichtigt werden und eine Konfiguration der Photovoltaik- bzw. Solaranlage so erfolgen, dass die Verschattung möglichst gering ausfällt und wenige Solarzellen bzw. Solarmodule betroffen sind.

Verschattung durch Wolken

Die sogenannte „unvermeidbare“ Verschattung durch Wolken ist damit nicht gemeint, denn in diesem Fall handelt sich um sogenanntes diffuses Licht. Bei diffusen Lichtverhältnissen haben die modernen Module einen sehr guten Wirkungsgrad mit einem beinahe zu vernachlässigenden Leistungsverlust. Dünnschichtmodule haben im Allgemeinen ein besseres Leistungsverhalten bei Verschattung, sie können diffuses Licht besser aufnehmen und haben ein sehr gutes Schwachlichtverhalten. Dünnschichtmodule sind im Verhältnis zu kristallinen Modulen, unabhängig ob monokristallin oder polykristallin, entsprechend sehr viel teurer. Eine Rentabilitätsbetrachtung ist aber nach den individuellen Gegebenheiten notwendig, denn Dünnschichtmodule können sich auch „rechnen“.

Vermeidbare Verschattung:

Kamine Dachgauben Erker
Antennen Freileitungen Blitzableiter
Sträucher Bäume Pflanzen (z.B. Kletterpflanzen)
UmwelteinflĂĽsse (Schnee, Tierkot, Laub, Staub)

Der Nachbar baut ein Haus: Wie ist Ihre Lage diesem Fall?

Leider schlecht, da ein Wohnhausbauvorhaben vor Gericht immer als schützenwerteres Rechsgut eingestuft wird als die Verschattungen auf Photovoltaik- oder Solaranlagen. Ein solches Bauvorhaben ist nicht zu verhindern mit dem Argument Verschattung. Man kann jedoch im Vorfeld mit den Nachbarn abklären ob ein Bauvorhaben unmittelbar ansteht. Eine absolute Sicherheit lässt sich nicht erreichen da die Lebensdauer einer Photovoltaik- oder Solaranlage mehr als 25Jahre beträgt. Dieses Problem besteht selbstverständlich nur, wenn ein Nachbargrundstück in unmittelbarer Nähe liegt.

Umstände, die zu beeinflussen sind:

Kamine können auf einem Dach nicht versetzt werden, jedoch kann man Antennen und Blitzableiter versetzen. Bäume, Sträucher und Pflanzen können umgesetzt bzw. umgepflanzt werden. Ab einer gewissen Größe können Bäume allerdings nur mit Genehmigung und erheblichem finanziellen Aufwand versetzt werden. Verschmutzungen der Photovoltaik- oder Solaranlage wie Schnee, Laub, Tierkot und Staub können ebenfalls entfernt werden. Im Normalfall werden diese Verunreinigungen jedoch durch die Nano-Beschichtung und Regen abgewaschen bzw. Schnee sollte im Idealfall generell nicht auf der Anlage liegen bleiben. Eine Reinigung der Photovoltaik- oder Solaranlge sollte einer professionellen Firma überlassen werden.

ACTIVITY SOLAR verwendet ein Simulationsprogramm für die Verschattung und berechnet unter Berücksichtigung dieser Daten die Rentabilität Ihrer Photovoltaik- oder Solaranlage. Dabei werden selbstverständlich die individuellen Verschattungen berücksichtigt.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen sich unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren ACTIVITY SOLAR Berater oder nutzen Sie das Kommentarfeld unten. Vielen Dank.

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